camera obscura in Portugal
Schirmbild

Lochkamera

Die Lochkamera ist das wohl häufigste gebaute Unterrichtsmittel. Meist aus einfachen Pappröhren gebaut sind deren Beobachtungsergebnisse eher dürftig. Oft wird das Bild vom Umgebungslicht dermaßen überstrahlt, dass man meint es liegt ein Baufehler vor. Dann sind die Kameragehäuse meist rund (röhrenförmig), so dass sich nur schwer eine Bildebene anbringen lässt. Weiterhin kommt die Erklärung der Funktionsweise meist zu kurz.

Die rote und die blaue kugelförmige Lichtquelle senden Licht in alle Richtungen des Raumes aus. Ihre Strahlen überschneiden sich, so dass kein scharfes kontrastreiches Bild auf einer Bildebene entstehen kann. Dies lässt sich leicht mit einen Pergamentpapier zeigen. Nur ganz nah an den Lichtquellen sind diese einigermaßen getrennt wahrnehmbar. Eine Blende mit einem Loch lässt nur wenige Lichtstrahlen durch. Die Strahlen kreuzen sich und bilden einen Lichtpunkt auf der Bildebene ab, dessen Größe vom Loch und den Abstand der Bildebene zur Blende abhängig ist. Die Lichtpunkte sind wieder getrennt wahrnehmbar, weil sie von keinem anderen Licht überstrahlt werden. Anwendung fand dies früher in der Malerei (camera obscura) oder zur Volksbelustigung. Das Bild war sehr dunkel und anfällig für Fremdlicht. Deshalb sollte der Tubus unserer Lochkamera möglich tief und geschwärzt sein. Weit hellere Bilder entstanden bei der Verwendung einer Sammellinse. Nun tragen mindestens 3 Strahlen zum Bild bei und der Kontrast erhöht sich.

Lehrerfortbildung

Einzelteile
Lochkamera
Funktionstest

Automatische Berechnung der Maße